Das Wort „Judo“ ist keine Erfindung des Begründers unserer Kampfkunst: Als „Jujutsu“ bezeichneten die Lehrmeister der alten Kito-ryu, die bereits im Jahr 1637 gegründet wurde, ihren Kampfstil. 1714 wird der Terminus „Judo“ durch SuzukiKuninori für den Kito-ryu-Jujutsu-Stil in Kito-ryu-Judo umbenannt. 1724 bezeichnet Inoue Masayori seinen Jikishin-ryu-Jujutsu- Stil mit Jikishin-ryu-Judo. Letztere Schule war ein Zweig der Kito-ryu. Die gebräuchliche Übersetzung: JU = sanft, und DO = Weg, soll heißen „der sanfte Weg“, ist für die Deutung des Wortes zu einfach und nicht sehr aussagend. Die Wortzusammensetzung erklärt sich aus dem Japanischen ju yoku go wo seisuru (bedeutet sinngemäß: das Weiche und Sanfte besiegt das Harte und Starre). Der Satz ergibt erst einen Sinn wenn man weiß, dass damit das Prinzip der vielen Jujutsu-Stile gemeint war.

Eine Umfassende Darstellung der Geschichte des Judo gibt Ulli Pütz in seinen Artikel „Judo – seine Ursprünge in der Geschichte
Japans und der Weg von den Kampfkünsten bis zum Sport“, welcher auch im DDK-Magazin Nr. 55 und 56 veröffentlicht wurde.
Den kompletten Artikel haben wir als pdf-Datei zum download erstellt: Judo Geschichte